Rickmers Gruppe

Grundlagen der Konzernabschlusserstellung

Der Konzernabschluss der Rickmers Gruppe zum 31. Dezember 2015 ist nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Auslegungen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte in Anwendung der Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 betreffend die Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards. Unter Berücksichtigung von § 315a Abs. 3 HGB und der ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften ist die Rickmers Gruppe von der Aufstellung eines Konzernabschlusses nach HGB befreit. Aufgrund der frühzeitigen Anwendung aller in das europäische Recht übernommenen Standards erfolgte die Erstellung des Konzernabschlusses unter Anwendung der IFRS des International Accounting Standards Board (IASB).

Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt und umfasst den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015. Alle Beträge werden, soweit nicht anders vermerkt, in Tausend Euro (T€) angegeben. Alle Beträge sind jeweils für sich kaufmännisch gerundet, was bei der Addition von Beträgen zu geringfügigen Abweichungen führen kann.

Der vorliegende Konzernabschluss der Rickmers Gruppe wurde von PricewaterhouseCoopers AG WPG, New-York- Ring 13, 22297 Hamburg, geprüft. Die Prüfung wurde nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. 

Die Aufstellung des Konzernabschlusses basiert im Wesentlichen auf der Bilanzierung der Vermögenswerte und Schulden zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Davon ausgenommen sind finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die gemäß IAS 39 - Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten sind. 

Die Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Konzernbilanz ist entsprechend IAS 1 - Darstellung des Abschlusses in langfristige und kurzfristige Vermögenswerte und Schulden gegliedert. Aus Gründen der Wesentlichkeit sind in der Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung und in der Konzernbilanz einzelne Posten zusammengefasst dargestellt. Diese Posten sind im Anhang zum Konzernabschluss detaillierter ausgewiesen und erläutert. 

Die Aufstellung eines im Einklang mit den IFRS stehenden Konzernabschlusses erfordert Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen des Managements, die sich auf den Ansatz und die Bewertung von Posten in der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn-und-Verlustrechnung beziehungsweise in der Konzerngesamtergebnisrechnung sowie auf die Angabe von Eventualverbindlichkeiten auswirken.